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Die Maximalisten - Terrorismus in der Revolution von 1905
Markus Berg
Die Maximalisten - Terrorismus in der Revolution von 1905
Terrorismus in der Revolution von 1905
In der Russischen Revolution von 1905 wurde Terrorismus zum ersten Mal zu einem Massenphänomen. Die Organisation der Sozialrevolutionären Maximalisten, die zeitweise über mehr als 1000 Mitglieder verfügte, führte neue Taktiken und Techniken in den militanten Kampf gegen die Autokratie ein. In dieser Zeit wurde der Terrorismus zu dem, was er heute ist. Basierend auf Archivquellen, erzählt das Buch erstmals in einer westlichen Sprache die vollständige Geschichte dieser Terrororganisation. Es ist all denjenigen empfohlen, die sich für die Geschichte der Russischen Revolutionen oder für die Entwicklung des Terrorismus interessieren.
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34,90 € *
9783941274631
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Zoo-Schauen - Vexierbilder einer frühen Kinogeschichte
Anja Sattelmacher
Zoo-Schauen - Vexierbilder einer frühen Kinogeschichte
Vexierbilder einer frühen Kinogeschichte
Zoo und Kino - zwei Vergnügungsorte, die am Ende des 19. Jahrhunderts in den Blick des Zuschauers geraten. Beide Orte können jedoch nicht einfach parallel geschaltet werden, ohne auf die vielseitige und komplexe Beziehung zwischen Tier und Film im 19. Jahrhundert einzugehen. In dem vorliegenden Buch sollen die verschiedenen Wahrnehmungsformen beider Schauplätze Zoo und Kino herausgearbeitet werden. Ausgehend von dem wissenschaftlichen Panorama des Hamburger Zoodirektors Carl Hagenbeck und den in dieser Zeit aufkommenden Völkerschauen wird erläutert, wie der Zoobesucher sich langsam anhand des Abschreitens der einzelnen Zoogehege an die Betrachtungsweise des frühen Kinos gewöhnt. Theorien des frühen Films (Tom Gunning, Thomas Elsaesser) werden dabei ebenso in Betracht gezogen, wie auch Studien über die positivistische Physiologie (Claude Bernard, George Comte de Buffon), als auch allgemeine Theorien zur Wahrnehmung und Psychologie um 1900 (Walter Benjamin, Sigmund Freud).
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29,90 € *
9783941274464
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Der Friedenskongress von Soissons 1728 - 1731 | 1. Auflage
Ronny Kern
Der Friedenskongress von Soissons 1728 - 1731 | 1. Auflage
Im Frühjahr 1728 war die internationale Lage von einer bedenklichen Instabilität geprägt, so dass viele Zeitgenossen den Ausbruch eines gesamteuropäischen Krieges erwarteten. Probleme wie die Frage nach der Suspendierung der kaiserlichen Ostende-Kompanie, der Restitution Gibraltars und Menorcas und der Errichtung einer spanischen Sekundogenitur in Italien machten Europa zu einem Pulverfass, das kurz vor der Explosion stand. Trotzdem versammelten sich im Juni 1728 die Diplomaten Europas in der französischen Bischofsstadt Soissons, um über die friedliche Beilegung aller Konflikte zu verhandeln. Der Friedenskongress von Soissons war somit ein untypischer seiner Zeit, da er sich nicht konstituiert hatte, um einen Krieg zu beenden, sondern einen solchen zu verhindern. Obwohl der Kongress letztlich nicht in der Lage war, einen allgemein anerkannten, alle Konflikte lösenden Vertrag auszuhandeln, trug er zur Wahrung des europäischen Friedens sowie zur Weiterentwicklung des Völkerrechts bei.
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29,90 € *
9783941274235
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Der Friedenskongress von Soissons 1728 - 1731 | 2. Auflage
Ronny Kern
Der Friedenskongress von Soissons 1728 - 1731 | 2. Auflage
Im Frühjahr 1728 war die internationale Lage von einer bedenklichen Instabilität geprägt, so dass viele Zeitgenossen den Ausbruch eines gesamteuropäischen Krieges erwarteten. Probleme wie die Frage nach der Suspendierung der kaiserlichen Ostende-Kompanie, der Restitution Gibraltars und Menorcas und der Errichtung einer spanischen Sekundogenitur in Italien machten Europa zu einem Pulverfass, das kurz vor der Explosion stand. Trotzdem versammelten sich im Juni 1728 die Diplomaten Europas in der französischen Bischofsstadt Soissons, um über die friedliche Beilegung aller Konflikte zu verhandeln. Der Friedenskongress von Soissons war somit ein untypischer seiner Zeit, da er sich nicht konstituiert hatte, um einen Krieg zu beenden, sondern einen solchen zu verhindern. Obwohl der Kongress letztlich nicht in der Lage war, einen allgemein anerkannten, alle Konflikte lösenden Vertrag auszuhandeln, trug er zur Wahrung des europäischen Friedens sowie zur Weiterentwicklung des Völkerrechts bei.
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9783941274235
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Göttinger Autonome und ihre Gegner
Lukasz Nieradzik
Göttinger Autonome und ihre Gegner
Zur Konstruktion von Identität und Alterität am Beispiel der Proteste in den 80er Jahren
Im Fokus der vorliegenden Magisterarbeit stehen die Denk-, Wahrnehmungs- und Handlungsmuster von Göttinger Autonomen in den 1980er Jahren. Am Beispiel der Konfliktfelder des Wohnungskampfes und des "autonomen Antifaschismus" werden anhand einer diskursanalytischen Untersuchung der Publikationen der Göttinger Autonomen in den 1980er Jahren die Protestursachen, -mittel und -forderungen sowie deren gruppendynamische Folgen und diskursive Verfestigung in identitätskonstruierenden Ein- und Ausgrenzungsprozessen nachgezeichnet. Als Konglomerat eines protest-, konflikt- und identitätsorientierten Erkenntnisinteresses versucht die Studie ihren Beitrag zu einer nach den Konstruktionsmechanismen von Alltag und sozialer Wirklichkeit fragenden Kulturwissenschaft zu leisten.
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29,00 € *
9783941274037
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Die britischen Militäraktionen gegen Haiti 1793-1798 | 1. Auflage
Jan-Philipp Pomplun
Die britischen Militäraktionen gegen Haiti 1793-1798 | 1. Auflage
Obwohl die Revolution von Haiti im eurozentristischen Bewußtsein nur selten aus dem übergroßen Schatten der Französischen Revolution heraustritt, markiert sie doch eine Zäsur von weltgeschichtlicher Bedeutung. Als einzige erfolgreiche Sklavenrevolution der Geschichte setzte sie der europäischen Herrschaft auf der Antilleninsel ein blutiges Ende und schuf nach den USA den zweiten unabhängigen Staat der Neuen Welt. Anhand des Tagebuchs eines britischen Offiziers, der an den Kämpfen um die Perle der Antillen beteiligt war - die revolutionären Ereignisse in der französischen Kolonie hatten die übrigen Mächte Europas auf den Plan gerufen -, werden die Gründe herausgearbeitet, die zum Scheitern der britischen Intervention führten und schließlich die Unabhängigkeit des neuen Staates ermöglichten.
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29,90 € *
9783941274051
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Islamismus in Tschetschenien
Christian P. Osthold
Islamismus in Tschetschenien
Die Rolle des Islamismus für den tschetschenischen Separatismus
geschrieben von Alexander Estis, Universität Genf Gerade in Deutschland, wo das Gespräch über Terror und islamistischen Extremismus zum medialen Alltag gehört, sind fundierte und auf umfassender Quellenkenntnis basierende Arbeiten über den Islamismus im nördlichen Kaukasus gefragt, doch kaum vorhanden – der öffentliche Diskurs beruht im Wesentlichen auf offensichtlicher Stereotypie und unwissenschaftlicher Pauschalisierung. Diesem Desiderat sucht der junge Wissenschaftler Christian Paul Osthold beizukommen. Osthold stellt die Genese der islamistisch gefärbten separatistischen Bewegungen Tschetscheniens als einen dynamischen und kumulativen Prozeß dar; unter der Ausgangshypothese, daß der Islamismus, wennzwar seine Erscheinung durch gediegene historische Prozesse vorbereitet worden ist, nicht etwa einen essentiellen Bestandteil der separatistischen Ideologie bildet, sondern eine die Ausbreitung dieser Ideologie lediglich katalysierende Kraft, zeichnet der Verfasser die Entwicklung des Separatismus und zugleich die Formierung islamischen und islamistischen Gedankengutes in ihrer Entwicklung seit frühester Zeit nach, ohne relevante Positionen der Wirtschafts- und Kulturgeschichte zu vernachlässigen.
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29,90 € *
9783863760076
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