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Martin Wassermair

Es sucht der Bruder seine Brüder

Beethovens "Fidelio" und die Freiheit Österreichs
• Buch (Gebunden) • Diplomarbeit • Deutsch • Softcover (Paperback) • 21,0 x 14,8 cm (DIN A5) • 152 Seiten • Neu (eingschweißt in Folie)
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"Es ist die große Leistung von Martin Wassermair , einen historischen Ort ermittelt zu haben,... mehr

"Es ist die große Leistung von Martin Wassermair, einen historischen Ort ermittelt zu haben, in dem sich Kontinuität und Bruch, Komplexität und Simplizität im Formierungs- und Deformierungsprozess deutlich manifestieren.
Aufführungen von 'Fidelio' fanden nicht nur an so zentralen Bezugspunkten der österreichischen Selbstfindung wie in den Jahren 1955 und 1945 statt. Über Beethoven verband sich die sozialdemokratische Arbeiterbewegung mit der bürgerlichen Nation - damals jedoch der deutschen, und Beethoven ist auch als Bezugspunkt austrofaschistischer Diktatur erkennbar. Mehr noch, die Freiheitsidee dieser Oper nahm auch das NS-Regime als Festmotiv in Anspruch, wie die Aufführungen 1938 in Wien und 1941 in der besetzten slowenischen Steiermark zeigen.
Martin Wassermair hat Quellen und Literatur systematisch gesucht, gefunden, interpretiert und in einer Sprache vermittelt, die jenseits hilfloser moralisierender oder ironisierender Distanzierung historische Phänomene verdeutlicht, deren Tradition bis heute nur teilweise gebrochen erscheint."
(Prof. Dr. Karl Stuhlpfarrer)

Titel: Es sucht der Bruder seine Brüder
Untertitel: Beethovens "Fidelio" und die Freiheit Österreichs
Autor: Martin Wassermair
Auflage: 1. Auflage
Erschienen: 1. Aufl. 06.12.2010
Fachbereich: Politikwissenschaft
Produkttyp: Buch (Gebunden)
Produktart: Diplomarbeit
Sprache: Deutsch
Einband: Softcover (Paperback)
Maße: 21,0 x 14,8 cm (DIN A5)
Umfang: 152 Seiten
Zustand: Neu (eingschweißt in Folie)
Keywords: Adorno, Theodor W., Austrofaschismus, Beethoven, Ludwig van, Bertold Brecht, Besatzungsmächte, Besatzungszeit, Brüderlichkeit, Böhm, Karl, Fidelio, Freiheit, Gleichheit, Gottfried Einem, Joseph Goebbels Hermann Göhring, Kulturpolitik Österreich, Kurt Schuschnigg, Musik in Auschwitz, Nationalsozialismus, NS-Propaganda, Politische Kultur Österreich, Raab, Julius, Salzburger Festspiele, Selbstfindung Österreich, Staatsoper Wien, Unterdrückung, Wiederaufbau, Wiener Operntheater, Wirtschaftswunder, Zweiter Weltkrieg, Österreich
Kundenbewertungen
André S. 04.01.2021

Perfekt zum Beethoven-Jahr 2020/21

Lesenswertes Buch zur Beethoven-Rezeption in Österreich. Der Autor stellt pointiert die Verbindung von Beethovens "Rettungsoper" zur (erneuten) Demokratiebildung und politischen Selbstfindung in Österreich im 20. Jahrhundert nach dem Fall des Nationalsozialismus dar. Darüber hinaus geht er auf Fragen der Freiheitsidee in Beethovens einziger Oper ein und rekrutiert dabei auch auf von den Nationalsozialisten initiierten Aufführung nach der Gleichschaltung Österreichs ein.

Eine Empfehlung für alle, die sich mit der politischen Geschichte Österreichs und der politischen Rezeption des "Fidelio" befassen möchten. Für Laien wie für Fachleute spannend!

Ein Punkt Abzug jedoch für die Ermangelung an Musik. Eine Oper funktioniert hauptsächlich über die Musik, da ist es schade, dass eine musilwissenschaftliche Perspektive weitestgehend fehlt.

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Details "Es sucht der Bruder seine Brüder"
Titel: Es sucht der Bruder seine Brüder
Untertitel: Beethovens "Fidelio" und die Freiheit Österreichs
Autor: Martin Wassermair
Auflage: 1. Auflage
Erschienen: 1. Aufl. 06.12.2010
Fachbereich: Politikwissenschaft
Produkttyp: Buch (Gebunden)
Produktart: Diplomarbeit
Sprache: Deutsch
Einband: Softcover (Paperback)
Maße: 21,0 x 14,8 cm (DIN A5)
Umfang: 152 Seiten
Zustand: Neu (eingschweißt in Folie)
Keywords: Adorno, Theodor W., Austrofaschismus, Beethoven, Ludwig van, Bertold Brecht, Besatzungsmächte, Besatzungszeit, Brüderlichkeit, Böhm, Karl, Fidelio, Freiheit, Gleichheit, Gottfried Einem, Joseph Goebbels Hermann Göhring, Kulturpolitik Österreich, Kurt Schuschnigg, Musik in Auschwitz, Nationalsozialismus, NS-Propaganda, Politische Kultur Österreich, Raab, Julius, Salzburger Festspiele, Selbstfindung Österreich, Staatsoper Wien, Unterdrückung, Wiederaufbau, Wiener Operntheater, Wirtschaftswunder, Zweiter Weltkrieg, Österreich
Historiker und Politikwissenschafter; tätig am World-Information Institute, Vorstandsmitglied... mehr

Historiker und Politikwissenschafter; tätig am World-Information Institute, Vorstandsmitglied des Kulturrat Österreich, zahlreiche Publikationen und Lehraufträge in den Bereichen Kultur- und Medienpolitik, Geschichts- und Identitätspolitik, Neue Medien, Informationsgesellschaft und Politische Kommunikation; zuletzt erschienen: Konrad Becker/Martin Wassermair (Hrsg.), "Phantom Kulturstadt", Löcker 2009. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.wassermair.net/

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Kundenbewertungen für "Es sucht der Bruder seine Brüder"
04.01.2021

Perfekt zum Beethoven-Jahr 2020/21

Lesenswertes Buch zur Beethoven-Rezeption in Österreich. Der Autor stellt pointiert die Verbindung von Beethovens "Rettungsoper" zur (erneuten) Demokratiebildung und politischen Selbstfindung in Österreich im 20. Jahrhundert nach dem Fall des Nationalsozialismus dar. Darüber hinaus geht er auf Fragen der Freiheitsidee in Beethovens einziger Oper ein und rekrutiert dabei auch auf von den Nationalsozialisten initiierten Aufführung nach der Gleichschaltung Österreichs ein.

Eine Empfehlung für alle, die sich mit der politischen Geschichte Österreichs und der politischen Rezeption des "Fidelio" befassen möchten. Für Laien wie für Fachleute spannend!

Ein Punkt Abzug jedoch für die Ermangelung an Musik. Eine Oper funktioniert hauptsächlich über die Musik, da ist es schade, dass eine musilwissenschaftliche Perspektive weitestgehend fehlt.

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